Dipl.-Psych. Stefan Anders M.A.

Psychologischer Psychotherapeut

Leistungsspektrum


Leistungen innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherungen:

(für Erwachsene ab einem Alter von 18 Jahren)

 

Verhaltenstherapie 

Verhaltenstherapie basiert auf einem lerntheoretischen Verständnis psychischer Störungen und wird als eines der vier sog. Richtlinienverfahren sowohl von den gesetzlichen Krankenkassen als auch von den Beihilfestellen anerkannt und bezahlt. Auch private Krankenversicherungen akzeptieren dieses Verfahren. Verhaltenstherapie können damit sowohl gesetzlich versicherte als auch privat versicherte Patientinnen und Patienten in Anspruch nehmen. 


Systemische Therapie 

Systemische Therapie basiert auf modernen Erkenntnissen systemtheoretischer Wissenschaft. Zentral ist dabei, dass Probleme im Zusammenhang mit den zugehörigen Menschen, Organisationen und Umwelten aufgefasst werden und nicht mehr nur als individuelle Störungen eines Einzelnen. Der Mensch wird sowohl als Individuum als auch als soziales Wesen betrachtet, wobei der Blick auch darauf gerichtet wird, dass die sozialen Beziehungen  Störungen und Probleme mit erzeugen und aufrechterhalten können. Deshalb werden die Wechselwirkungen zwischen dem Einzelnen, den evtl. Störungen und dem sozialen Gefüge betrachtet. Psychische Störungen werden als Störung der Bezogenheit zwischen Mensch und Umwelt definiert.  Individuelle Symptome werden, jenseits einfachen Ursache-Wirkung Denkens, als Ergebnis von   Beziehungsmustern und problemerzeugenden Erklärungen im Lebenskontext gesehen. 

Es bestehen Kassenzulassungen für die Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie und für Systemische Therapie.             Zudem  für übende Verfahren zur Entspannungstherapie und Hypnose. 


Ergänzende Verfahren und erweiternde therapeutische Perspektiven

 

Hypnotherapie

Zudem können Methoden der Hypnotherapie  den therapeutischen Gesamtprozess unterstützen. Unter Hypnotherapie wird eine Richtung der Psychotherapie verstanden, in der eine lösungsorientierte und heilende Aufmerksamkeitsfokussierung den therapeutischen Prozess bestimmt. Im Zusammenhang damit wird oft von sogenannten "Trancezuständen" gesprochen, womit ein  gerichteter Bewusstseinszustand gemeint ist. Dabei werden meist aber weniger klassische Tranceinduktionen angewendet, sondern es werden natürliche Trancezustände angeregt und genutzt.   Durch Kommunikation erweiterte Bewusstseinsperspektiven  sollen Selbstheilungskräfte,  Ressourcen und lösungsorientierte Kreativität erkennbar werden lassen.

 

Ego-State-Therapie

Darunter wird ein psychotherapeutisches Denkangebot verstanden, das davon ausgeht, dass alle Menschen immer verschiedene Ich-Anteile haben, was an sich schon eine sehr alte Vorstellung ist. Aus dieser Vorstellung heraus lassen sich besonders gut Zustände von innerer Widersprüchlichkeit, Ambivalenz und innerem Konflikterleben erklären und handhabbar machen. Auch zum Beispiel S. Freud arbeitete mit dieser Idee, indem er etwa von den drei Anteilen des "Ich", "Es" und "Über-Ich" als inneren Zuständen mit jeweils spezialisierter Perspektive und einem entsprechenden inhaltlichen Beitrag sprach. Ziel der Arbeit mit umgrenzten inneren Anteilen oder Ich-Zuständen der Persönlichkeit ist es, deren spezielle Aspekte und Perspektiven zu verstehen und zu lernen, diese miteinander zu koordinieren und sie letztlich mit Hilfe moderierender Methoden und Instanzen so gut wie möglich konstruktiv und bereichernd zu integrieren.

 

Interessenschwerpunkte und Spezialisierungen: 


Psychoonkologie

Die Praxis ist auf die psychotherapeutische Versorgung von Menschen mit onkologischen Erkrankungen spezialisiert. Die psychoonkologische Qualifikation ist von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) sowie der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer (OPK) zertifiziert und anerkannt.


Weitere Interessenschwerpunkte 

Weitere Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Angststörungen, psychosomatischen Störungen, Depressionen, Anpassungsstörungen und Reaktionen auf schwere Belastungen.